Podcast Besser Wissen : Das längste Konzert der Welt

Das Kloster St. Burchardi(öffnet im neuen Fenster) in Halberstadt hat eine bewegte und vor allem sehr lange Geschichte. Ursprünglich wurde es als Kloster St. Jacobi im Jahr 1199 gegründet und diente den Zisterzienserinnen(öffnet im neuen Fenster) mehrere Jahrhunderte lang als Heimat.
Im Dreißigjährigen Krieg wurde es geplündert, danach mehrmals überschwemmt und brannte aus. Während der Zeit der Säkularisation(öffnet im neuen Fenster) wurde es 1810 verkauft, um Landwirtschaft zu betreiben. Die Kirche wurde zum Schweinestall. Danach war das Gelände Teil einer neu errichteten Zuckerfabrik.
Obwohl die Innenstadt von Halberstadt durch den Zweiten Weltkrieg in Mitleidenschaft gezogen wurde, blieben Kirche und Hof unversehrt. Sie dienten zeitweise als Flüchtlingsunterkunft. Dabei nahmen Hof und Kirchgebäude nur noch einen Bruchteil des Geländes des ursprünglichen Klosters ein und ungenutzte Teile verfielen seit den 1970er Jahren zunehmend.
Erst nach der Wende gab es Bestrebungen für eine Umnutzung und Sanierung. So eröffnete das Kolping-Bildungswerk 1995 ein Berufsförderungszentrum. Seit 2001 ist die Kirche zentraler Ort eines besonderen Projektes, das bis ins Jahr 2640 reichen soll.
Was es damit auf sich hat und wieso ein Besuch speziell im August 2026 lohnt, besprechen wir im Podcast mit Anneli Borgmann vom Kuratorium der John-Cage-Orgel-Stiftung Halberstadt.
Shownotes:
Michael Praetorius(öffnet im neuen Fenster)
Die Noten bei Edition Peters(öffnet im neuen Fenster)
Cage, Fluxus und Pilze(öffnet im neuen Fenster)
Die Band Angine De Poitrine(öffnet im neuen Fenster)
Die Cage-Akademie(öffnet im neuen Fenster)
Die Homepage mit Ticketverkauf(öffnet im neuen Fenster)
Halberstadts Orgelgeschichte(öffnet im neuen Fenster)
Der Youtube-Kanal von Golem(öffnet im neuen Fenster)
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