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PlayStation-2-Spiel "GTA Vice City" frauenfeindlich?

Amerikanisches Institut veröffentlicht Bericht über Rolle der Frau in Spielen. Nach Ansicht des amerikanischen National Institute on Media and the Family sind bei aktuellen Computer- und Videospielen zunehmend frauenfeindliche Tendenzen zu beobachten. Weibliche Charaktere würden immer häufiger Opfer virtueller Gewalt, so das Institut.
/ Thorsten Wiesner
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Als Beispiel wird das im letzten Jahr für die PlayStation 2 veröffentlichte GTA Vice City angeführt, da Spieler hier dafür belohnt würden, wenn sie eine Prostituierte tottreten. Weitere Spiele mit ähnlichen Inhalten nennt die Organisation, die sich unter anderem mit dem Einfluss von Videospielen auf Kinder beschäftigt, allerdings nicht.

"Ich bin entsetzt darüber, dass Millionen Kinder sich mit Videospielen beschäftigen, in denen derartige Gewaltszenen enthalten sind", so Dr. David Walsh, President und Gründer der Organisation. "Gewalt in Videospielen ist eine sich immer weiter ausbreitende Epidemie, und Gewalt gegen Frauen nimmt dabei einen immer größeren Stellenwert ein. Die Tatsache, dass Spieler dafür belohnt werden, wenn sie Sex mit einer Prostituierten haben und sie danach umbringen, ist ein schreckliches Beispiel dafür."


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