Zum Hauptinhalt Zur Navigation Zur Suche

Nächste PlayStation setzt auf Rambus-Technologien

Rambus schließt Lizenzabkommen mit Sony und Toshiba. Sony setzt auch in der kommenden Generation seiner Spielekonsole PlayStation auf Technologien von Rambus, ein entsprechendes Lizenzabkommen hat Rambus mit Sony, Sony Computer Entertainment und Toshiba geschlossen. Diese wollen die neuen Schnittstellen verwenden, die Rambus unter den Codenamen "Yellowstone" und "Redwood" entwickelt.
/ Jens Ihlenfeld
Kommentare Auf Google folgen (öffnet im neuen Fenster)

Yellowstone sei derzeit auf Datenraten von 3,2 GHz ausgelegt, aber auch für höhere Datenraten vorbereitet und damit deutlich schneller als aktuelle DDR-Speicher-Technologien. Dabei sei Yellowstone dank einer geringeren Anzahl von Pins preiswerter zu verbauen.

Bei "Redwood" handelt es sich hingegen um ein schnelles Parallel-Interface zwischen verschiedenen Chips, das Datenraten ermöglichen soll, die um den Faktor 10 höher liegen als die neuesten Prozessor-Busse. Dabei bietet es laut Rambus geringere Latenzzeiten und einen geringeren Stromverbrauch als herkömmliche Lösungen.

Sony will die Technologien aber nicht nur in künftigen Spielekonsolen einsetzen, sondern auch in anderen Bereichen wie digitalen Consumer-Elektronik-Produkten. Toshiba will die Rambus-Technologien vor allem im Bereich DRAM einsetzen, weitet seine Partnerschaft mit Rambus aber auch auf den Bereich logischer Interfaces aus.


Relevante Themen