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Kritische Sicherheitslücke in CVS

Angreifer können unter Umständen Root-Rechte erlangen. Eine kritische Sicherheitslücke im Concurrent Versions System (CVS) hat Stefan Esser von der Firma e-matters(öffnet im neuen Fenster) entdeckt. CVS wird in der Softwareentwicklung zur Verwaltung von Quelltexten eingesetzt und ist insbesondere im Open-Source-Umfeld das dominierende System. CVS bis zur Version 1.11.4 erlaubt es Angreifern unter Umständen eigenen Code auf einem entsprechenden Server auszuführen.
/ Jens Ihlenfeld
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Betroffen von der Sicherheitslücke, die an einer fehlerhaften Behandlung von Verzeichnis-Requests liegt, sind Linux-, Solaris-, BSD- und, so Esser, mit größter Wahrscheinlichkeit auch Windows-Systeme. Ihm gelang es, ein entsprechendes Programm zu schreiben, das unter Ausnutzung der Sicherheitslücke Shell-Kommandos auf einem BSD-Server ausführt. Dieses wird e-matters allerdings nicht veröffentlichen.

Wie schwerwiegend die Sicherheitslücke ist, hängt allerdings von der Konfiguration des Servers ab, unter Umständen lassen sich Root-Rechte auf einem so angreifbaren Server erlangen. Besonders kritisch ist dieses Problem für Open-Source-Projekte, da diese oft einen anonymen CVS-Zugriff erlauben.

Allerdings existiert mittlerweile eine fehlerbereinigte CVS-Version, die unter ccvs.cvshome.org/servlets/ProjectDownloadList(öffnet im neuen Fenster) heruntergeladen werden kann. Betreiber großer CVS-Server wurden vorab über die Problematik informiert.


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