Zum Hauptinhalt Zur Navigation Zur Suche

Telekom: UMTS startet im dritten Quartal 2003

Startschuss erfolgt in 200 Städten. Die Deutsche Telekom will ab dem drittem Quartal 2003 mit der kommerziellen Markteinführung des neuen Mobilfunkstandards UMTS beginnen. Bereits zum Start will man die von der Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post (RegTP) geforderte Mindestabdeckung übertreffen.
/ Jens Ihlenfeld
Kommentare Auf Google folgen (öffnet im neuen Fenster)

Zum Start sollen rund 200 Städte in Deutschland mit der entsprechenden Technik ausgerüstet und so die von der RegTP geforderte Mindestabdeckung von 25 Prozent der deutschen Bevölkerung deutlich übertroffen werden.
"Ich bin fest davon überzeugt, dass wir UMTS ebenso zum Erfolg bringen werden, wie dies mit anderen innovativen Technologien und Standards in der Vergangenheit gelungen ist", betonte Kai-Uwe Ricke, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Telekom auf dem IPK. "In der Mobilkommunikation wird die Breitbandigkeit den gleichen Quantensprung bedeuten, wie er beim festnetzbasierten schnellen Internetzugang erfolgt ist."

Zugleich feierte im Rahmen des Internationalen Presse-Kolloquiums (IPK) der Deutschen Telekom das Berliner-UMTS-Netz Premiere. In zwei speziell ausgestatteten Fahrzeugen werden Anwendungen auf Basis von UMTS (Universal Mobile Telecommunications System) und erstmals in Deutschland das Handover zwischen UMTS-Funknetzzellen live demonstriert.

Über Laptops im Fond der beiden Vans erhalten die Fahrzeuginsassen zum Beispiel Informationen zur Streckenführung und zu interessanten Sehenswürdigkeiten an der Fahrtstrecke. Darüber hinaus ist der direkte Zugriff auf das T-Mobile-Datenportal t-zones möglich. Außerdem wird die Übergabe – das so genannte Handover – der Datenverbindungen von einer UMTS-Funkzelle zur nächsten demonstriert.

Für das UMTS-Netz in der Hauptstadt und Potsdam wurden bis Ende 2002 insgesamt 250 Sendeanlagen (Node B) ausgebaut. Bundesweit sollen die technischen Vorbereitungen für über 3.000 Standorte abgeschlossen sein, so die Telekom. Zum Start des Netzes soll dann die Technik der dritten Mobilfunkgeneration in rund 200 Städten aufgebaut sein. Bislang investierte T-Mobile Deutschland mehr als 140 Millionen Euro in die Vorbereitungen von UMTS-Standorten und die notwendige Systemtechnik.


Relevante Themen