Kleiner HDV-Camcorder von Sony
Dabei kann der Anwender wählen, ob in normaler oder hoher Auflösung gefilmt werden soll. Hochauflösende Signale kann die Kamera auf herkömmlichen miniDV-Bändern im HDV-Format aufnehmen, allerdings nur in 1080i (1.440 x 1.080 Interlaced), den 720p-Modus unterstützt die Kamera nicht.
Die Kamera nutzt statt eines CCD-Sensors einen CMOS-Sensor. Dieser soll laut Sony gegenüber herkömmlichen CCDs eine größere Aufnahmefläche und damit einen höheren Dynamikumfang ohne "Smear-Effekte" besitzen. Auch auf den Stromverbrauch soll sich die CMOS-Technik positiv auswirken.
Die meisten Funktionen des Camcorders werden über das berührungsempfindliche Display eingestellt.
Der Farbsucher im 16:9-Format nutzt ein LC-Display mit 252.000 Pixeln bei 0.54 Zoll, das 16:9-Außendisplay hingegen hat nur 123.000 Pixel auf einer 2,7 Zoll großen Fläche. Um auch bei hochauflösenden Aufnahmen das Bild noch manuell scharfstellen zu können, lässt sich ein Teil des Bildes jedoch digital vergrößern.
Auf der Anschlussseite existieren ein i.Link- (alias Firewire) Ein- und Ausgang, ein USB-Port, ein Mikrofon-Eingang sowie ein Audio/Video- und S-Video-Ausgang. Zudem verfügt die HDR-HC1 für die hochauflösende Ausgabe über einen Komponentenausgang.
Die Akkulaufzeit liegt mit dem mitgelieferten Akku bei 85 Minuten. Mit einem optional erhältlichen stärkeren Akku sind 325 Minuten möglich. Die Zeiten beziehen sich auf die Aufnahme ohne externes Display.
Sonys HDR-HC1 soll ab Juli 2005 verfügbar sein und der Preis bei rund 2.000,- Euro liegen.
Die Profiversion HVR-A1U ist für den Herbst 2005 angekündigt, sie unterscheidet sich gegenüber der HDR-HC1 durch XLR-Anschlüsse, Aufzeichnung im DVCAM-Format, weitere Einstellungsmöglichkeiten und einen Preis von etwa 3.500,- US-Dollar. [von Andreas Sebayang]


