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Physische KI:
Die stille KI-Revolution in der Fabrik

KI macht Industrieroboter flexibler und produktiver. Ein Besuch bei Trumpf und Siemens zeigt, was heute schon möglich ist – und woran selbst moderne Systeme noch scheitern.
/ Christian J. Meier
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Trumpf-Mitarbeiter Philip Hofmaier mit dem Sauggreifer (Bild: Christan J. Meier)
Trumpf-Mitarbeiter Philip Hofmaier mit dem Sauggreifer Bild: Christan J. Meier

Ein massiver Roboterarm von der Größe eines Baggerauslegers hebt einzelne Stahlplatten von einer Unterlage und stapelt sie auf einer danebenliegenden Palette. Besonders komplex wirkt die Tätigkeit in einer der Fertigungshallen des Maschinenbauers Trumpf in Ditzingen bei Stuttgart nicht. Und doch ist sie ein Beispiel für einen industriellen Trend: die Verbindung von KI und Robotik, auch physische KI genannt.

Künstliche Intelligenz befähigt Roboter immer besser, ihre Umgebung wahrzunehmen und flexibel auf wechselnde Umstände zu reagieren. In der Industrie bedeutet das einen grundlegenden Wandel, denn bislang führen Industrieroboter vor allem festgelegte Bewegungsabläufe in vorhersehbaren Umgebungen aus. Die Vision vom Universalroboter existiert bislang vorwiegend in Werbevideos. In Fabriken findet die eigentliche KI-Revolution an ganz anderen Stellen statt.

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